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Presseberichte 2017

 

Nicht weit weg, der Hambacher Forst

50 km von Niederkassel entfernt liegt der Hambacher Forst. Oder die 10%, die von dem Forst noch übrig sind. Der Rest wurde von RWE zum Braunkohle-Abbau gerodet. Obwohl klar ist, dass Abbau und Verstromung der Braunkohle das Erreichen der weltweit vereinbarten Klimaschutzziele verhindert. Und der Ausstieg erforderlich ist. Für den Hambacher Forst setzen sich inzwischen viele Menschen auf verschiedenen Ebenen ein. Gegner halten seit geraumer Zeit einen Waldabschnitt besetzt. Der Landesverband NRW des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage eingereicht. Am 24.11. hat das Gericht der weiteren Rodung zugestimmt. Und sofort ging es weiter. Doch das  Oberverwaltungsgericht Münster hat die umstrittenen Rodungen wieder gestoppt. Die am 27.11.17 begonnenen Rodungsarbeiten dürfen bis zu einer Entscheidung des Gerichts nicht fortgesetzt werden. Was kann mensch hier tun? Hinfahren. Durch den Wald spazieren. Ein Blick auf das Abbaugelände werfen. Eine Waldführung mitmachen.  Mit den WaldbesetzerInnen reden. Nützliche Dinge spenden: Kleidung, haltbare Lebensmittel, Geld. Zeit nehmen, für einen Besuch, für die guten Dokumentationen rund um den Widerstand im Hambacher Forst. Mehr Infos: www.ende-gelaende.org

 

 

 

 

Die Weltklimakonferenz 2017

Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Diplomaten, Politiker und VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus aller Welt treffen sich vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn. Zusätzlich zu dem offiziellen Programm wird es in ganz Bonn eine große Vielfalt an Klimaschutzaktivitäten geben. In unserer Pressemeldung geben wir Orientierungshilfe und rufen zum Mitmachen auf.

Machen Sie bei den Veranstaltungen rund um die COP 23 mit, bringen Sie Ihre Fragen und Ideen ein, bringen Sie neue Fragen und Ideen mit. Die Niederkasseler Grünen laden Sie ein, bei den nächsten Treffen am 9.11. und 8.12.2017 jeweils 19 Uhr im Gasthaus Zum Dreieck, Markusstraße 4, Niederkassel – Ranzel dabei zu sein und auch für Niederkassel gemeinsam Projekte für einen lokalen Klimaschutz zu entwickeln!

 

-->> Link zur Pressemeldung der Niederkasseler Grünen zur COP 23

 

Kann man der Politik noch trauen??

Der Glyphosat-Minister Schmidt hat entschieden. Hat in Brüssel -  trotz des Vetos des Bundesumweltministeriums - für einen längeren Einsatz von Glyphosat gestimmt. „Das entsprach nicht der Weisungslage, die von der Bundesregierung ausgearbeitet war“, sagte Kanzlerin Angela Merkel. Aber mehr passiert nicht. Der Minister bleibt. Verständlich, wenn BürgerInnen empört sind, das Gefühl haben, die da oben machen was sie wollen.  Unser Fazit: es reicht nicht, wenn wir uns auf die Politik verlassen. Das schreiben wir, auch wenn wir als grüner Niederkasseler Ortsverband selber Teil „der Politik“ sind. Als Bürgerinnen und Bürger müssen wir uns einmischen, beteiligen und handeln.  Für das Ziel, das alle teilen. Es geht um eine enkeltaugliche Welt, um faire Lebenskultur für alle.

 

 

 

Bauzentrum MOBAU KLEIN nimmt Unkrautgift Roundup nach Gespräch mit BÜNDNIS 90/GRÜNE aus dem Handel.

Die Niederkasseler Grünen  ChristophThiem und Ulrich Buchholz haben von dem Imker Friedhelm Küster erfahren, dass in den letzten Jahren rund zwei Drittel seiner Bienenvölker nicht überlebt haben. Angesichts  des globalen Bienensterbens und der Gefahr, die damit einhergeht, möchten die Grünen vor Ort gegen die Ursachen kämpfen, denn ohne Bienen haben der Mensch und viele andere Lebewesen keine Zukunft auf diesem Planeten.

   Ursachen des Bienensterbens

Als Ursache für das Bienensterben ist nicht nur der Klimawandel zu nennen, denn die milden Winter bieten Lebensraum für jene Lebewesen, die den  Bienen schaden. Auch die intensive Landwirtschaft, das Fehlen von Hecken und der Gebrauch von Pestiziden durch Privatpersonen und landwirtschaftliche Betriebe,  also Heimgärtnern wie Bauern, verursachen das Massensterben von Bienenvölkern. Durch den flächendeckenden Pestizideinsatz wird auch ein enormer Artenrückgang bei Fauna und Flora festgestellt. Insekten werden durch Nervengifte, z.B. Neonikodinoide, bekämpft, Wildkräuter und andere unerwünschte Pflanzen werden durch Herbizide vernichtet, die Nahrungsgrundlage sind für Hummeln, Wildbienen und Honigbienen, aber auch z.B. für Schmetterlinge. Die Pollenversorgung der Bienen in unserer ausgeräumten Agrarlandschaft ist besorgniserregend. Zudem bewirken die Pestizide, dass das Immunsystem der Bienen geschwächt wird und sie dadurch anfälliger für Krankheiten und Umwelteinflüsse werden.

Glyphosat

Das Stichwort für die Debatte um die totmachende  Substanz  lautet Glyphosat, der Stoff, der in Monsantos "Roundup" enthalten ist und so ziemlich jede Lebensform tötet, die dafür vorher nicht gentechnisch verändert wurde. Dem engagierten Grünen Christoph Thiem war aufgefallen, dass dieses Produkt bei MOBAU KLEIN in Niederkassel verkauft wurde.  Gemeinsam mit Ulrich Buchholz suchte er  das Gespräch mit MOBAU, um die Leitung des Baucenters davon zu überzeugen, dieses sehr umstrittene und massiv umweltschädliche Produkt aus dem Sortiment zu entfernen - im Interesse aller. MOBAU wäre damit  nicht der Erste, denn Bauhaus, Obi, Toom und Coop sind beispielsweise bereits glyphosatfrei.

MOBAU handelt sofort

MOBAU musste nicht lange überzeugt werden, etwas für die Umwelt zu tun. Die Antwort von Herrn Markus Wiesen, Geschäftsführer MOBAU, kam prompt:  Wir werden alle Produkte mit Glyphosat kurzfristig aus dem Bestand nehmen. Ihre Anregung hat uns überzeugt, wofür wir uns recht herzlich bedanken“. Christoph Thiem von den Niederkasseler Grünen: „Ich freue mich persönlich wirklich sehr über diese Entscheidung. Mobau hat  schnell und verantwortungsbewusst gehandelt!“

Es muss nicht immer der große Klimagipfel sein – gerade auf lokaler Ebene kann viel für die Umwelt  erreicht werden. Machen Sie mit:  grueneniederkassel.de

Fakten über Glyphosat:

https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/

Autoren: Christoph Thiem/Ortrun Eckhoff

 

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 31.03.2017            Grüne zur Rheinquerung:

           Erst eine klare Analyse der Situation, dann die Entscheidung
          welche Maßnahmen die beste Lösung ist und nicht umgekehrt!

 

Die GRÜNEN in der Region Köln/Bonn begrüßen das Vorhaben der Landesregierung, die im Bundesverkehrswegeplan vorgesehene neue Rheinquerung zwischen Bonn und Köln von Beginn an mit größter Offenheit und Öffentlichkeit zu planen. Sie erwarten, dass sich das nicht nur auf die Auswahl möglicher Trassenvarianten bezieht. Die Festlegung von Minister Groschek auf eine Autobahnquerung und die nur vage Einbeziehung einer Schienenquerung sind da kontraproduktiv.

Die GRÜNEN werden sich mit folgenden Positionen an dem Prozess beteiligen:

Es ist ausgehend vom Istzustand (Nullvariante) in einer regionalen Netzbetrachtung zu untersuchen, welche Entwicklungen der Verkehrsverhältnisse zu erwarten sind und welche Auswirkungen die Planungsvarianten zur Rheinquerung haben werden. Dabei ist der Raum von der Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn bis zur Rodenkirchener Brücke in Köln unter Einbeziehung des Schienen-, Straßen- und Radverkehrs sowie Personen- und Güterverkehrs zu betrachten.

Massive Beeinträchtigungen von Wohn- oder Naturschutzgebieten sind nicht akzeptabel.

Lino Hammer, verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE Ratsfraktion Köln
Rolf Beu, verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE Ratsfraktion Bonn
Elmar Gillet, Fraktionsvorsitzender GRÜNE Kreistagsfraktion Rhein-Erft-Kreis
Alexandra Gauß, stv. Fraktionsvorsitzende GRÜNE Kreistagsfraktion Rhein-Sieg-Kreis

 

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Fraktionen werten die Finanzsituation der Stadt Niederkassel als solide. Steuern und Gebühren bleiben stabil. Politiker sehen Gemeindefinanzierungsgesetz mehr als kritisch.

Von Martina Welt, 26.02.2017

Der Doppelhaushalt 2017/2018 hat den Rat passiert. Einstimmig verabschiedeten die Ratsmitglieder am Dienstagabend das von Kämmerer Bernd Steeg vorgelegte Zahlenwerk. Gemeinsam war allen Rednern, dass sie die solide und zuverlässige Arbeit des Kämmerers lobten und das Gemeindefinanzierungsgesetz mehr als kritisch bewerteten.

Als erster Redner trat SPD-Fraktionschef Friedrich Reusch in die „Bütt“. Er verwies auf den Schwerpunkt der Sozialdemokraten bei den Kindern- und Jugendlichen und damit auf das Dauerthema des vergangenen Jahres – die Schulsozialarbeit. „Wir erwarten, dass unser Thema Schulsozialarbeit im Laufe des Jahres umgesetzt wird.“ In dieser Zuversicht stimme die SPD dem Haushalt zu.

Harald Burger gab für die FDP zu bedenken, dass auch in Niederkassel die mögliche Haushaltssicherung stete Begleiterin der Stadt bleibe. Voraussichtlich schon in diesem Jahr werde die Ausgleichsrücklage aufgebraucht sein. Sparmöglichkeiten seien fast ausgeschöpft. Nicht verkneifen wollte Burger sich auch in diesem Jahr die Vorbehalte seiner Fraktion gegen die Vorabgewinnausschüttung des Abwasserwerkes zur Konsolidierung des Haushaltes.

Barbara Schlüter, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, erinnerte an Themen wie Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Sie forderte, dass alle Kommunen Vorbild sein müssten. Das müsse sich auch im Haushalt widerspiegeln. „Für den Bereich Umweltschutz sind für dieses Jahr 33 801 Euro vorgesehen, das sind rund 0,04 Prozent der Aufwendungen“, stellte sie fest. Das sei zu wenig. Schlüter schlug vor, dass Niederkassel erkennbar nachhaltige und klimafreundliche Stadt im Wandel werden solle und dazu auf vorhandene Landes- und Bundesprogramme zurückgreifen könne. Sie schlug die Gründung eines Arbeitskreises vor, dessen Leitung die Grünen, falls gewünscht, übernehmen könnten.

Den Abschluss der Rednerliste machte der Vorsitzende der CDU-Mehrheitsfraktion Marcus Kitz. Er erinnerte daran, dass es vor zwei Jahren noch Steuererhöhungen gegeben habe und machte deutlich, dass die Betreuung der Kinder über die Steuern quer subventioniert würden. „Wir bieten ein dichtes Netz an Betreuung, darauf sind wir zu recht stolz, denn die baulichen Standards sind hoch und kosten viel Geld.“ Kitz mahnte an, Maß zu halten. Man könne einfach nicht allen Wünschen nachkommen. Konkret sprach Kitz die neue Kita für die Elterninitiative Villa Kunterbunt an. Hier würden die Einnahmen bei weitem nicht die Kosten decken. „Dieses Mietobjekt ist ein großes Zuschussprojekt geworden, weil Standards überschritten wurden.“Größere Einsparungen suche man im Haushalt vergebens. „Uns allen fehlt der Mut, nachhaltige und größere Einsparungen vorzunehmen“, führt er aus. Als letzte große Brocken dafür kämen das Hallenbad, die Musikschule und die Anzahl der Büchereien in Frage.

Kitz erinnerte auch an die 50 000 Euro im Haushalt, die gegebenenfalls für die Erstellung von Gutachten vorgesehen seien. Dabei könnte es um die Rheinquerung, die Anbindung an die A 59, die Stadtbahnverbindung in die Oberzentren oder den Hafenausbau in Lülsdorf gehen.

 

 

 





 
 
 

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Der Länderrat in Berlin widmete sich den zukünftigen Schwerpunkten grüner Politik.

Seminar: Mitglieder einbinden und Spenden sammeln im Kreisverband.

Die grüne Fraktion im Europäischen Parlament ist osteuropäischer besetzt als zuvor und wird nun ihre Anforderungen an den neuen Kommissionspräsidenten formulieren.


 
                          Besucherzählerr       Besucherzaehler                                      by Norbert Lukas           letzte  Änderung  31.12.2018