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WILLKOMMEN BEI BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ORTSVERBAND NIEDERKASSEL

 

Presseberichte 2015

 

Pressemitteilung Bündnis 90/Grüne Niederkassel, Kontakt o.eckhoff@arcor.de

"Veranstaltung mit Bündnis 90/Grüne Niederkassel regte zum Nachdenken und Handeln an."

Harte Kost - Wie unser Essen produziert wird:
Lesung und Diskussion mit dem Autoren Stefan Kreutzberger am 27.8.2015 im Bootshaus in Rheidt

Der Ortsverband Bündnis 90/Grüne Niederkassel hatte zur Diskussion zum Thema „Ernährung der Welt“ eingeladen, das viele interessierte. Die Vorsitzende Doro Dohms begrüßte die Gäste mit den Worten:

„Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf fast zehn Milliarden Menschen anwachsen. Um sie zu ernähren, müssen wir 70 Prozent mehr Lebensmittel produzieren, prophezeien die Agrarkonzerne. Und das gehe nur mit mehr Chemie, mit Gentechnik und Massentierhaltung. Aber ist das wirklich der einzig gangbare Weg?“

Der Journalist Stefan Kreutzberger begab sich zusammen mit dem Filmemacher Valentin Thurn auf eine weltweite Suche nach zukunftsfähigen Lösungen für eine Nahrungsmittelproduktion, die Mensch und Tier respektiert und die knappen Ressourcen schont. Sie besuchten Visionäre aus den zwei gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trafen Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besuchten urbane Gärten und Industrieschlachthöfe, Insekten- und Genlachsfarmen. Die Geschichten, die hinter unseren Lebensmitteln stehen, sind oft so unfassbar, dass man den Glauben an das Gute im Menschen verlieren möchte. Doch die Botschaft an diesem Abend war: Es gibt eine Fülle von Gegenvorschlägen. Wir haben einen enormen Handlungsspielraum. Wir können etwas verändern - wenn wir es wollen.

Herr Kreutzberger gestaltete den Abend sehr abwechslungsreich mit Filmausschnitten, Folien und vorgelesenen Abschnitten aus seinem Buch „Harte Kost“. Zwischendurch wurde immer wieder mit dem sehr interessierten Publikum diskutiert. Besonders gewürzt wurde die Diskussion durch einen Geflügelbauern aus Rheidt, der darauf aufmerksam machte, dass man nicht immer nur schwarz/weiß sehen könne und es zwischen Bio- und konventioneller Landwirtschaft viele Farbtöne gäbe.

Ein Beispiel für eine andere, nachhaltige Anbaukultur ist Aquaponik, eine geniale Kombination, bei der der Abfall aus der Fischzucht, die Ausscheidungen der Fische, die Pflanzen düngt, und der Abfall aus der Pflanzenzucht die Fische ernährt.

Spannend auch die Frage, was jeder und jede selber sofort machen kann, um die Welternährung positiv zu beeinflussen: den Fleischverbrauch reduzieren, deutlich weniger Lebensmittel wegwerfen und regional und ökologisch einkaufen. Insbesondere mit dem letzten Punkt wollen sich die Grünen auch zukünftig beschäftigen. Welche Nahrungsmittel werden in unserer Region hergestellt? Wie kann eine ökologische Produktion unterstützt werden? Gerne wollen sie auch das Gesprächsangebot des Geflügelbauern wahrnehmen.

Die GRÜNEN hatten im schönen Saal des Bootshauses in Rheidt noch einen Büchertisch mit Büchern  zum Thema bereit gestellt, der ruck zuck ausverkauft war. Man sieht: Das Thema Umwelt und Ernährung geht uns alle an.

Tipp: Am 27.09. veranstalten die GRÜNEN eine ca. dreistündige Radtour durch Rheidt, Mondorf und die angrenzenden Felder mit Stopps an interessanten Orten. Treffpunkt: 10 Uhr, Marktplatz Rheidt. Kontakt: o.eckhoff@arcor.de

Mehr Infos
Internet: www.tasteofheimat.de
Buch „Harte Kost“ von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn
Film: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt? von Valentin Thurn
Die Grünen Niederkasel:
www.grueneniederkassel.de

 

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NIEDERKASSEL/KÖLN.
Evonik und der Duisburger Hafen wollen im Chemiepark in Niederkassel-Lülsdorf ein neues Containerterminal bauen. Dazu wollen beide Unternehmen noch in diesem Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen gründen.


Foto: Evonik

Eine Luftaufnahme zeigt das Betriebsgelände der Firma Evonik in Niederkassel. Nach der Stilllegung verschiedener Anlagen sollen sich auf der Fläche neue Firmen ansiedeln.

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Das soll nicht nur die Logistik verbessern, sondern auch verfügbare Freiflächen weiterentwickeln. "Das Gemeinschaftsunternehmen soll Anreize zur Neuansiedlung weiterer Unternehmen am Evonik-Standort Lülsdorf bieten", sagte Evonik-Personalvorstand Thomas Wessel.Was genau auf rund 50 Hektar verfügbarer Fläche entsteht, sei noch offen, sagte Evonik-Sprecherin Alexandra Boy. Sie soll zur Ansiedlung von Produktions- und Logistikunternehmen vermarktet werden. Der rechtsrheinische Standort zwischen Köln und Bonn biete optimale Voraussetzungen für die chemiespezifische und auch die allgemeine Logistik.

Eine Schiffsanlegestelle, Pipelines, ein Anschluss an das Schienennetz und an die Straße sind bereits vorhanden. Es gibt außerdem eine Werksbahn sowie ein Gefahrstofflager. Zusätzlich soll ein trimodales Containerterminal gebaut werden, mit dem Container auf Lkw, auf die Bahn oder aufs Schiff und umgekehrt verladen werden können.Welche Kapazität das Terminal haben wird, ist unklar. Der Schienentransport erfolgt derzeit aber über die wenig leistungsfähige ehemalige "Kleinbahn Siegburg-Zündorf". So ist auch unklar, ob die neue Logistikanlage eine Konkurrenz für den Godorfer Hafen darstellt, der erweitert werden soll.Die Planungen in Niederkassel bedeuten nach Ansicht der IHK Köln nicht zwangsläufig das Ende für den seit Langem geplanten und umstrittenen Ausbau des Godorfer Hafens. "Aber das muss jetzt sehr ernsthaft geprüft werden, das ist eine ganz neue Situation", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Ulrich Soénius.

Die IHK Köln sehe sich durch die Planung der Anlage in Lülsdorf in ihrer Einschätzung bestätigt, dass der Containerverkehr auf dem Rhein Zukunft hat. "Ein Unternehmen wie Duisport tätigt solch eine Investition nicht, wenn da kein Geschäft zu machen wäre", sagte Soénius. Im Rechtsrheinischen entstehe durch den Bau des Terminals nun eine "sehr gute Anbindung", das Linksrheinische komme hingegen ins Hintertreffen.Michael Fuchs, Sprecher der Kölner Häfen, sagte, die Pläne von Evonik und Duisburger Hafen bestätigten, dass es einen erheblichen Bedarf für den Umschlag von Containern im Süden Kölns gebe. Der Betreiber des Bonner Hafens, Am Zehnhoff-Söns, war am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, begrüßt die Pläne: "Das geplante Joint Venture ist ein wichtiger Impuls für den Standort Lülsdorf."Chemieindustrie gibt es in Lülsdorf seit mehr als 100 Jahren. Heute beschäftigt Evonik hier 500 Mitarbeiter und betreibt etwa Anlagen zur Elektrolyse. Produziert werden etwa Alkoholate zur Herstellung von Biodiesel. Hier wird auch eine Quecksilber-Elektrolyse betrieben, die der Gesetzgeber ab 2018 einstellen will. Auch dadurch werden Flächen frei.

Quelle: General-Anzeiger

 
 
 

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