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Forschen und sammeln- Grüne Kunstwerke aus Müll und Treibgut am Rhein

 

Im Rahmen des Niederkasseler Wasserfestivals hatten die GrünenNiederkassel etwas ganz Besonders angeboten:  Am Nordende des Rheidter Werthchens wurde geforscht, gesammelt und gebaut. Unter dem Motto: "Was lebt und wächst denn hier? Was liegt hier rum?" wurden entlang des Rheinufers unter der Leitung der Biologin Dr. Inge Steinmetz das Wasser, das Tier-und das Pflanzenleben erforscht. Dabei gefundener Müll und Treibgut wurden mit den vom Bauhof Niederkassel bereit- gestellten Zangen eingesammelt. Unterstützt von Künstlerin Katharina Haupt, gestalteten alle Teilnehmer Kunstwerke aus dem gesammelten Gut. Auch das Buffet und der Austausch unter neuen Bekanntschaften wurde von allen genossen. Am Ende konnter jeder ein Kunst- werk mit nach Hause nehmen. Eine spannende Aktion für Jung und Alt! Und das Rheinufer hat sich auch gefreut, dass es nun wieder sauber ist.

hier gibt es noch ein paar Fotos

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Kunst und Forschen am Rhein, Samstag, 15.6.2019
 11-16 Uhr
Bündnis 90/Die Grünen Niederkassel lädt ein! Für Kinder und Erwachsene.

       Treffpunkt:Rheidter Werth, kurz vor der Nordspitze,
 bei Stromkilometer „663,7“

Wir bauen Kunstwerke aus Müll und Treibgut am Rhein und erforschen das Wasser.
  Unter der Leitung von Netzwerk Blattgrün

11.00: Forschen und Sammeln - Was lebt und wächst denn hier? Was liegt hier rum?

12.00: Gemeinsames Picknick

13.00: Wir basteln Kunstwerke aus Treibgut und Müll

Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bitte bringen Sie etwas für das gemeinsame Buffet (Besteck, Becher, Teller, Essen), Handschuhe sowie Rucksack, Tasche oder Beutel zum Sammeln der Fundstücke mit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.grueneniederkassel.de.

Kontakt:

Dorothea Dohms, 02208  – 7751100, dorothea.dohms@gmx.de

Ortrun Eckhoff, 151 17405279, o.eckhoff@arcor.de

Fotos: Marion Kunz

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"Die grüne Lüge" am 6.4.2019, im Fischereimuseum Troisdorf Bergheim

eine gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung der Grünen Niederkassel  und Troisdorf

 

„DIE GRÜNE LÜGE“ - warum wir nachhaltig die Welt zerstören. Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel? Film mit anschließender Diskussion zeigt großen Anklang. Es betriftt uns alle.

Die GRÜNEN Niederkassel und Troisdorf hatten zum Filmabend ins Fischereimuseum geladen. Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir beim richtigen Kauf die Welt retten. Aber das stimmt nicht immer. Die Autor*innen deckten Ökolügen der Konzerne auf und zeigten, wie wir uns dagegen wehren können. Erschütternd, aktivierend und unterhaltsam zugleich. Regenwald in Indonesien? Brennende Ölplattformen in Florida? Weit weg! Aber Garzweiler? Hier wurde auch die Nähe zu den  Zuschauer*innen geschickt gesucht und zeigte: Man kann sich dem Wahnsinn nicht entziehen. Die Zerstörung der globalisierten Welt betrifft uns eben alle.

Was können wir tun?

Im Anschluss an den Film führten Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel und Inka Saldecki-Bleck, Kreisdelegierte der Grünen Niederkassel, durch den Abend. Die Zuschauer*innen im vollbesetzten Saal des Fischereimuseums diskutierten über das Gesehene. Warum ist es etwas Besonderes, bio und fair einzukaufen? Es müsste doch umgekehrt sein: es sollte etwas Besonderes sein, UNfair und UNbio zu kaufen. Gesa Maschkowski erläuterte in der Diskussion den Ansatz der „True Cost“, der wahren Kosten. Hierbei wird versucht, die wahren Kosten unserer Lebensmittel aufzudecken. Versteckte Kosten für Krankheiten entstehen zum Beispiel durch Stickoxide, Feinstaub und Antibiotika für Tiere, die Resistenzen bei den Menschen auslösen. Diese Kosten stehen nicht auf dem Preisschild. „Die Preise sollten vom Verbraucher auch bezahlt werden“, war ein Gedanke aus der Diskussion.

Der Film machte sehr nachdenklich. So kam man auch auf die Frage, was der Einzelne tun könne. Ein Fazit war, dass man sich zusammentun müsse, um viel bewirken zu können oder Aufmerksamkeit zu erregen. Die Schüler*innen der derzeitigen Klimademos machen es uns vor. Der Film ermutigte dazu. Der Vorschlag, einen Radfahrer*innen-Stammtisch zu gründen, um gerade die Vernetzung zwischen Troisdorf, Niederkassel und Bonn zu fördern, wurde sehr begrüßt. Es gab viele weitere Ideen. Doch wo anfangen? Da hatten die Grünen natürlich einen guten Tipp: „Fangen Sie bei uns an! Auch auf lokaler Ebene kann viel getan werden.“

Die öffentlichen Ortsversammlungen der Grünen sind auf grueneniederkassel.de zu finden.

 

Weitere Veranstaltungen der Grünen:

13.4. um 10 Uhr - Radtour zum verpackungsfreien Laden, Treffpunkt Mondorfer Fähre, Ausweichtermin bei Regen 4.5.

18.4. um 19 Uhr - Offene Sitzung des Ortsvereins Grüne Niederkassel, Bootshaus Rheidt

15.6. um 11 Uhr - Kunst und Forschen am Rheidt, Rheidter Werth Nordspitze


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Impulse und Vernetzung -  eine starke Veranstaltung der

GRÜNEN Niederkassel zum Klimaschutz vor Ort

Spätestens seit dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro ist es offiziell: Zu viel Kohlendioxid und andere Treibhausgase erwärmen die Atmosphäre. Der Schutz des Klimas steht seither auf der Agenda der Weltklimadiplomatie. Es muss aber nicht immer der große Klimagipfel sein – gerade auf lokaler Ebene kann viel für die Umwelt erreicht werden. Was können wir tun für unsere Erde und vor unserer Haustür?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niederkassel haben dazu eine kompetent und engagiert besetzte Veranstaltung im Fischereimuseum Bergheim auf die Beine gestellt. Dabei waren viele Vereine und Akteure aus Niederkassel und Umgebung, die sich um Klima- und Umweltschutz kümmern. Angefangen mit Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel e.V., die den Abend charmant und gekonnt moderierte, über Stefan Rostock von Germanwatch Bonn, der aufzeigte, welche Konsequenzen aus der Klimaforschung und den bisherigen Klimakonferenzen aktuell gezogen werden, bis zur Vorstellung der anwesenden Initiativen war es ein spannender Abend. Frau Negendank-Kamagate vom Umweltamt der Stadt Niederkassel bedankte sich bei den Grünen für die Initiative, diesen Abend zu organisieren. Sie berichtete, was die Stadt für den Klimaschutz tut, z.B. seien Solarzellen auf allen neuen städtischen Kindergärten selbstverständlich geworden. Sie freute sich, Ergebnisse des Klima-Projekts der Kita Eifelstraße auf den gefüllten Infotischen zu entdecken.

Wo kann man sich für Klima- und Umweltschutz engagieren?  Der Bürgerverein Niederkassel – vertreten vom Imker Friedhelm Küster - informiert jährlich hunderte von Grundschülern rund um den Lehrteich und die Streuobstwiese. Sein Anliegen: Bienenfreundliche Vorgärten und Felder.

 

Familie Ivanov vom Klefhof, einem Bioland Betrieb, bietet seit diesem Jahr Selbsternteparzellen mit dem GemüseSelbstErnte-Projekt „gartenglück in Troisdorf-Kriegsdorf an. Die Bauern pflanzen verschiedene Gemüsearten, Kräuter sowie Blumen und ab Mitte Mai können Interessierte eine solche (bereits fertig bepflanzte!) Parzelle gegen einen einmaligen Saisonbeitrag übernehmen; dort hacken, pflegen und bis November eine bunte Gemüsevielfalt ernten. Freie Parzellen fürs nächste Jahr sind noch zu haben! Die Vereine VCD und ADFC engagieren sich für die Umwelt, indem sie für nachhaltige Verkehrskonzepte und mehr Platz für Fußgänger und RadfahrerInnen sorgen und das Radfahren zur Arbeit und bei möglichst vielen Gelegenheiten empfehlen. Der Traum von Rainer Bonet vom VCD ist eine autofreie Gesellschaft. Davon ist Niederkassel leider noch weit entfernt. Doch die Pläne für die Stadtbahn Bonn – Niederkassel – Köln machen Hoffnung. Peter Lorscheid (ADFC) wirbt für die Beteiligung bei der Aktion Stadtradeln, die vom Kreis unterstützt wird. Klaus Schmidt, BUND Rhein-Sieg bietet Mitmachen bei Streuobstwiesen, Schutz der Siegaue und mehr Natur in Niederkassel an. BürgerEnergie RheinSieg fördert als Genossenschaft durch finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten an Anlagen für Erneuerbare Energien eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung, erklärte Vorstandsmitglied Thomas Zwingmann. Inzwischen gehören neben BürgerInnen und Organisationen acht Kommunen und der Rhein-Sieg-Kreis der Genossenschaft an.

Sehr spannend auch der Blick über den Rhein:

Bolle Bonn bietet in Bonn zwei kostenfreie Lastenanhänger fürs Fahrrad an: Ohne und ganz neu mit E-Motor. Hier kam die Idee,dies in Niederkassel auch einzuführen. Da war er wieder:der Vernetzungsgedanke der Veranstaltung, der direkt Früchte trug.

  

 

Ulrich Herrmanns von GÜLLE-STOPP e.V. berichtete von der Arbeit der Bürgerinitiative in der Grafschaft, um ein Güllelager und Gülletransporte zu verhindern. „Wenn ich dat jewusst hätt:“ Celia Schütze von der Bonner Energie Agentur berät unabhängig bei Hausbau und Sanierung, was das Beste auch für Sie wäre. Klimakiller Nummer 1 im Haus: Heizung und Warmwasser. Zum Sparen von Heizkosten helfe ein ganz einfacher Tipp ohne Umbau: Pullover und Socken anziehen. Aber das Wichtigste sei, dass die Häuser „den Pulli an“ haben, also gut gedämmt sind.

Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung waren sich einig: auch in Niederkassel und Umgebung ist die Auswahl groß, sich klimafreundlich und umweltmäßig zu engagieren. Auf die Frage von Gesa Maschkowski, was passieren müsse, damit Niederkassel klimafreundlich wird, hat jeder seine eigene Antwort gefunden und kann nun in seinem privaten Bereich oder zusammen mit bestehenden Initiativen anpacken. Es braucht ja nicht immer Mitarbeit in der Politik sein, auch wenn die GRÜNEN sich natürlich über neue Aktive freuen! 

Es wird weitergehen mit Klimaschutz und Vernetzung vor Ort. Tipps:

Alle, die im Rhein-Sieg-Kreis wohnen, können beim STADTRADELN mitmachen: www.stadtradeln.de/rhein-sieg-kreis

Am 7.Oktober 19 Uhr ist der nächste Termin für Klimaschutz vor Ort durch den BUND: Schneiden und Erhalten der Streuobstwiese in Rheidt an der Natorampe. Kontakt: Martina Herwig Tel.: 02241 23 28 88 0.

Am 13.11.2017, 20.00 Uhr stellt Harald Kühl, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur die-regionauten.de, die Kampagne wirleben2000watt.com vor und verrät, wie wir das Gewohnheitstier in uns für ein energiebewussteres Leben begeistern können. Ort: VHS, Mühlheimer Platz 1, Bonn.

Eine Liste aller Initiativen, die sich im Fischereimuseum vorgestellt haben,
 finden Sie hier

Autorin: Ortrun Eckhoff


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Kettenreaktion Tihange!

https://www.antiatombonn.de/images/stories/human-chain_banner_DE.png

Wir mobilisieren für die große Menschenkette zur sofortigen Abschaltung der Schrottreaktoren in Tihange und Doel!

Zusammen mit Greenpeace Bonn stellen wir einen Bus kostenlos - auf Spendenbasiis - zur Verfügung, genauso wie der BUND iin Bonn. Beide Busse fahren gemeinsam ohne Zwischenstopp direkt zu unserem Streckenabschnit - nach Flémalle in Belgien (ein kleiner, hübscher Ort mit Cafés und Restaurants). Die Anmeldungen werden zentral über uns gesammelt (siehe unten).

Der von den Grünen organisierte Bus ab Bonn über Köln, Kerpen und Düren fährt eine Stunde früher los und wird NICHT Flémalle anfahren, sondern Visé.

Die Kette wird ab 14:00 Uhr gebildet.

Abfahrt: 10:30 Uhr, ehem. Busbahnhof, Tomastr./Alter Friedhof
Ankunft ca. 13:00 Uhr in Flémalle, Belgien
Rückfahrt ab 16:30 Uhr, Ankunft Bonn ca. 19:00 Uhr

Bitte meldet Euch frühzeitig und verbindlich an, und zwar mit Namen, Emaiiladresse und Telefonnummer unter kontakt@antiatombonn.de .

Um bei der Menschenkette den Protest gegen Tihange mit der Forderung nach einem Exportstopp deutscher Brennelemente nach Belgien zu verbinden, bieten wir dieses Transparent zum Selbstkostenpreis an, und zwar hier.

https://www.antiatombonn.de/images/Banner-Menschenkette_web.jpg

Indem wir an der tri-nationalen Menschenkette am 25. Juni mitwirken, setzen wir zusammen mit Zehntausenden ein weithin sichtbares Zeichen gegen die Gefährdung von Millionen Menschen in Europa.

Ausgehend von Tihange wird sie über 90 km hinweg das belgische Lüttich (Liege) mit dem niederländischen Maastricht und Aachen verbinden.

Den genauen Streckenverlauf findet Ihr hier.

 
 
 

GRUENE.DE News

Der Länderrat in Berlin widmete sich den zukünftigen Schwerpunkten grüner Politik.

Seminar: Mitglieder einbinden und Spenden sammeln im Kreisverband.

Die grüne Fraktion im Europäischen Parlament ist osteuropäischer besetzt als zuvor und wird nun ihre Anforderungen an den neuen Kommissionspräsidenten formulieren.


 
                          Besucherzählerr       Besucherzaehler                                      by Norbert Lukas           letzte  Änderung  30.06.2019